Stadtwappen Friesach
Erlebnisstadt Friesach Slogan
Friesach entdecken
  • Winter
  • Herbst
  • Sommer
  • Frühling
  • Slideshow
  • Video
  • Karte öffnen
  • wo wege <> wachsen
    Die vier Jahreszeiten
  • Slideshow anhalten/starten
  • Geschichtlicher Überblick

    Wie kaum eine andere Stadt zeigt sich Friesach noch heute in seiner mittelalterlichen Ursprünglichkeit. Die Befestigungsanlage - bestehend aus Stadtmauer und Wasser führenden Stadtgraben -, die Burganlagen, Kirchen und Klöster und eine Vielfalt an Kleinkunstdenkmälern machen die Stadt zu einem Gesamtkunstwerk und laden ein zu einer Zeitreise in die Vergangenheit.

    Erste Erwähnung
    Erstmals erwähnt wird der Name "friesah" im Jahre 860 in einer Urkunde König Ludwig des Deutschen, der dem Erzbistum Salzburg einen Hof "ad friesah" schenkte.
    Um diesen Siedlungskern entwickelte sich in den nächsten Jahrhunderten am Fuße des Petersberges der Markt Friesach. Zur Demonstration ihrer politischen und wirtschaftlichen Bedeutung errichteten die Salzburger Bischöfe schon im 11. Jahrhundert am Petersberg eine Burg als Hauptbefestigung ihrer Besitzungen südlich der Tauern.

    Aufstieg zur "civitas"
    Die Basis für den raschen Aufstieg des Marktes Friesach zur Stadt zu Beginn des 13. Jahrhunderts (1215 urkundlich "civitas" genannt) waren der Edelmetallbergbau in der Umgebung der Stadt, die Münzprägung und Friesachs Lage am "Schrägen Durchgang", der Hauptroute des Fernhandels zwischen Venedig und Wien, und am wichtigen Seitenweg nach Salzburg. Aus dieser geographisch günstigen Lage ergab sich die überregionale Bedeutung als Wirtschafts- und Handelszentrum mit dem Friesacher Pfennig als dominante Münze mit internationaler Bedeutung. Der Friesacher Pfennig wird daher oft als "mittelalterlicher Euro" bezeichnet.
    In der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts war Friesach kirchlich und wirtschaftlich gesehen der bedeutendste Ort des gesamten innerösterreichischen Raumes. Der Stellenwert Friesachs war in dieser Zeit bedeutender als der von Wien oder Graz.

    Stadtherren als Förderer der Kunst
    Friesach war ein beliebter Aufenthaltsort der Salzburger Erzbischöfe. Als Stadtherren erwiesen sie sich auch als Förderer der Kunst und Kultur. Friesach beherbergte Bibliotheken von europäischem Rang; sakrale Kunstschätze der Romanik und Gotik erinnern noch heute an die Blütezeit der Stadt.

    Kulturdenkmäler erhalten geblieben
    Ende des 13. Jahrhunderts wurde die Stadt nach Auseinandersetzungen der Salzburger Erzbischöfe mit den Habsburgern und Böhmen innerhalb weniger Jahrzehnte dreimal erobert, geplündert und zerstört. Die Stadt verlor an Attraktivität, die Zuwanderung stoppte und die Bischöfe residierten seltener hier und ließen die Mittel spärlicher fließen. Eine letzte, kurze Blüte erlebte Friesach im 16. Jahrhundert mit einem Aufschwung des Edelmetallbergbaus. Danach konnte der wirtschaftliche Niedergang nicht mehr gestoppt werden. Während andere Städte in der frühen Neuzeit über ihre Mauern hinaus wuchsen, stagnierte Friesach.
    1803 ging Friesach durch die Säkularisation an die Habsburger über. Durch den wirtschaftlichen und politischen Bedeutungsverlust blieben aber viele Kultur- und Kunstdenkmäler, die andernorts der Moderne und dem Städtewachstum weichen mussten, in Friesach erhalten.

    Lebendige Geschichte
    Friesach ist als Burgenstadt bekannt, denn drei Burgen bilden die Kulisse am westlichen Berghang über dem historischen Ort. Seit einigen Jahren wird in Friesach der Frage nachgegangen, WIE im Mittelalter solche monumentalen Bauwerke errichtet wurden. Deshalb begann man im Jahr 2009 mit dem Bau einer Burg. Gearbeitet wird mit alten Handwerksmethoden, ohne moderne Hilfsmittel, ohne Motoren oder Elektrizität, nur mit Menschen- und Tierkraft und natürlichen Baustoffen wie Holz, Stein, Kalk und Wasser. Eine abenteuerliche Reise in die Vergangenheit.


    Seit 1215 wird Friesach in den Urkunden nur noch als "civitas" erwähnt.
    Deshalb feierte man 2015 das Jubiläum "800 Jahre Stadt Friesach".

    Einen Rückblick auf das Jubiläumsjahr 2015 bietet das vom ORF Kärnten
    unter der Leitung von Martina Steiner aufgenommene "Österreich Bild" über Friesach.
    Zur Sendung Copyright ORF Landesstudio Kärnten.

    Downloads

    zurück

    Mit dem Besuch dieser Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
    Dies hilft uns den Service für Sie weiter zu verbessern.